Müde und hungrig verlässt man die Arbeit und steuert mit knurrendem Magen den nächstbesten Supermarkt an. Beim Anblick der vollen Regale macht sich eine gewisse Überforderung breit und man beginnt zu grübeln: Was koche ich denn nun heute Abend? Manchmal wandern Zutaten in den Einkaufskorb, die zuhause eigentlich noch vorrätig wären oder man greift doch mal wieder zur schnellen Tiefkühlpizza. Schnell wird klar: Am Einkaufsverhalten muss sich etwas ändern!

Die Vorteile eines geplanten Wocheneinkaufs liegen auf der Hand: Man spart Zeit und Geld, isst ausgewogener und es fallen weniger Lebensmittel dem Mistkübel zum Opfer.  Mit einem Menüplan für die Woche und einer gut durchdachten Einkaufsliste (oder auch einer entsprechenden App am Smartphone) erledigt man den Wocheneinkauf ohne Spontankäufe und einer ellenlangen Rechnung.

Mit unseren 5 hilfreichen Tipps und einem praktischen Beispiel für einen gelungenen Wocheneinkauf kann nichts mehr schief gehen!

Doch, bevor es an den Wocheneinkauf geht, muss erst einmal geklärt waren, was denn eigentlich alles in den Einkaufswagen soll/muss:

Tipp 1: Die Vorräte an Grundnahrungsmitteln sollten regelmäßig vor dem Einkauf kontrolliert werden. Denn im Supermarkt zu stehen und nicht zu wissen, ob man noch genügend Nudeln für die geplanten Spaghetti Bolognese zuhause hat, kostet nicht nur Nerven und Zeit, sondern auch Geld.

Tipp 2: Vor dem Wocheneinkauf einen Menüplan für die ganze Woche im Voraus festzulegen, beugt Überlegungen und Diskussionen im hektischen Alltag vor und jedes Familienmitglied weiß genau, was es an welchem Tag zu Essen gibt.

Es empfiehlt sich auch,  eine Liste mit Gerichten, die von allen Familienmitgliedern immer wieder gerne gegessen werden, diese können dann regelmäßig  in den Menüplan  eingebaut werden. Natürlich macht es auch großen Spaß, gemeinsam in Kochbüchern oder Foodblogs zu stöbern und neue Rezepte auszuprobieren.

Ist einmal klar, was besorgt werden muss, geht es an das Schreiben der Einkaufsliste, die im besten Falle nicht hungrig geschrieben werden sollte:

Tipp 3: Eine Einkaufsliste, die gut sichtbar am Kühlschrank angebracht ist, oder eine App am Smartphone, die man stets zur Hand hat ist besonders praktisch, um im Alltag GLEICH zu notieren, die ausgegangen sind. Diese Lebensmittel von der Liste können dann ganz einfach mit den für den Wochenmenüplan benötigten Zutaten ergänzt werden.

Besonders praktisch ist es, die fertige Einkaufsliste nach der jeweiligen Reihenfolge, in der sie im Supermarkt zu finden sind, aufzubauen(z.B. zuerst das Obst und Gemüse, dann die Milchprodukte, zuletzt das Brot und Gebäck).

Tipp 4: Am effizientesten ist der Wocheneinkauf in einem Supermarkt, den du schon gut kennst, denn hier findest du zielsicher und ohne Umschweife, was du brauchst. Der Grundeinkauf im Supermarkt kann dann zum Beispiel noch durch einzelne Produkte vom Markt ergänzt werden. Auch die meisten Diskonter haben bereits ein großes Sortiment an Bio-Produkten und eine tolle Auswahl an frischem Obst und Gemüse in einer Top-Qualität.

Tipp 5: Auch Kleinvieh macht Mist: Beim Wocheneinkauf lohnt es sich auf jeden Fall auf  Rabatte und Aktionen zu achten und diese für den Einkauf mit einzuplanen. Ist zum Beispiel die Butter gerade in Aktion, wird gleich mehr davon gekauft und für die kommenden Wochen auf Vorrat eingefroren.

Als kleine Inspiration haben wir hier für dich einen Plan für 7 Tage inklusive Einkaufsliste für dich: 

Ein Einkauf  –  7 Tage satt

Montag 
Bauernomelett

 

 

 

 

 

Dienstag
Geschnetzeltes mit Rösti

 

 

 

 

 

Mittwoch
Käsespätzle

 

 

 

 

 

Donnerstag
Quiche Lorraine

 

 

 

 

 

Freitag
Topfenpalatschinken

 

 

 

 

 

 

 

Samstag
Knusperfisch

 

 

 

 

 

Sonntag
Hendlfilet mit Kräuterfülle

 

 

 

 

 

Und das brauchst du dazu: 

Einkaufsliste für 4 Personen

Fleisch & Fisch

4 Kabeljaufilets á 150 g, 4 Hühnerfilets á 180 g, 75 g geräucherter Bauchspeck, 800 g Fleisch für Geschnetzeltes (Schweine-, Puten- oder Kalbfleisch)

Konserven & Trockenprodukte

Kürbiskerne, gehackt, (Kräuter)pesto, Weizenmehl, griffiges Mehl, Weizenvollkornmehl, Maiskörner aus der Dose

Brot & Gebäck

Semmelbrösel, 2 Scheiben Toastbrot (altbacken)

Obst, Gemüse & Kräuter

4 Handvoll Baby-Mangoldblätter, Petersilie, 1 Bio-Zitrone, 600 g mehlige Erdäpfel, 8 festkochende Erdäpfel, 3 Zwiebeln, Schnittlauch, 1 grüner Salat, Rosmarin, Thymian, Lauch, Kräuter gemischt, Champignons, Schalotten, 3 Knoblauchzehen

Milchprodukte /Kühlregal

300 g Butter, Parmesan, 1 l Milch, 14 Eier, 200 g Reibkäse, 75 g Crème Fraîche, 220 ml Obers, 50 g Hartkäse (zB Emmentaler), 330 ml Sauerrahm, Joghurt

Gewürze und Sonstiges

Senf, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamicoessig, Kräutersalz, Öl, Muskatnuss, Zucker, 2 P. Vanillezucker, Backpapier, 200 ml Rind- oder Geflügelsuppe

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